Leitbild

Der Leitspruch unserer pädagogischen Arbeit

miteinander leben – voneinander lernen

prägt unsere pädagogische Grundhaltung und zieht sich als roter Faden durch unsere schulische Arbeit. Er wurde 2009 zunächst in einer längeren Form angedacht und 2013 in seiner jetzigen Forma als Slogan unserer Schule festgelegt.

Wir gehen davon aus, dass jedes Kind einmalig ist und dass es in seiner jeweils eigenen Art beachtet und angenommen werden möchte. Jedes Kind möchte lernen und wird im Rahmen seiner Fähigkeiten gefördert. Unsere Schule will einen Beitrag dazu leisten, dass jedes Kind seine Persönlichkeit entwickeln kann. Es soll lernen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und seine Mitmenschen in ihrer Individualität wahrzunehmen und zu achten.

Wir wollen die Kinder zu selbständigen, kreativen und urteilsfähigen Lernenden erziehen und ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten fördern. Wir wollen die Kinder befähigen, ihre Umwelt zu erforschen und zu verstehen, Gelerntes sinnvoll anzuwenden und ihre Lebenswirklichkeit zu gestalten. In der Lehrerkonferenz vom 24. September 2009 und der Schulkonferenz vom 22.2.2010 wurden der Ausbau der Bereiche Lesen und Leseförderung und die Stärkung der musisch-ästhetischen Erziehung an unserer Schule verbindlich festgelegt. Damit sprechen wir einerseits die grundlegende kognitive Kompetenz des Lesens, die in der Welt des Lernens einen besonderen Stellenwert einnimmt, an. Andererseits findet dieser Schwerpunkt sein Pendant in der Förderung von Kreativität und Bewegung durch den musischästhetischen
Schwerpunkt der schulischen Arbeit.

Wir wollen die Schule als Lebensraum gestalten. Durch das Geben von Schutz, Geborgenheit, Freundlichkeit und Hilfe und natürlich Lob und Anerkennung sollen sich die Kinder wohl fühlen und ein Stück weit „zu Hause“ sein. Dazu sind feste Bezugspersonen unerlässlich, die das Kind in den Personen der beiden Klassenlehrer/innen bekommt. Zu ihnen kann das Kind ein Vertrauensverhältnis aufbauen, von ihnen kann es die für seine Entwicklung notwendige Zuwendung und das Verständnis bekommen. Daher unterrichtet der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin gerade in der ersten Klasse mit möglichst vielen Stunden, die zweite Vertrauensperson übernimmt ebenfalls von Anfang an einen Teil des Unterrichts.

Denn wo Kinder angstfrei und selbstbewusst agieren können, wo eine Lernumgebung geschaffen wird, in der ermutigende Sinneserfahrungen gesammelt werden können, kann erfolgreiches Lernen stattfinden.

Wir wollen die sozialen Kompetenzen der Schüler erweitern und sie zu Teamfähigkeit, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein erziehen. Durch aktiven Umgang mit Verhaltensproblemen und das Aufbauen eines positiven Selbstbewusstseins sollen die Kinder darin unterstützt werden, ihre eigene Identität zu entwickeln und ihre Mitmenschen zu achten.

Wir wollen die Lernkompetenzen erweitern. Dazu ermöglichen wir den Kindern Lernen in sinnvollen Zusammenhängen, wie durch Werkstattunterricht und Projektarbeit. Auch ist für uns die Bereitstellung von motivierenden Lernsituationen wie z. B. differenzierende Angebote, freies Arbeiten, handlungsorientierte Aufgaben, Ausprobieren, Experimentieren, Möglichkeiten zur Selbstplanung und Selbststeuerung, Lernen mit Kopf, Herz, Hand und mit allen Sinnen eine primäre Aufgabe.

Wir wollen unsere Schule transparent machen und den Eltern die Möglichkeit der Mitgestaltung bieten. Wir streben ein kooperatives Verhältnis zu den Eltern an, denn der vertrauensvolle und konstruktive Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Finden von Lösungen sind uns bei der Arbeit mit unseren Kindern wichtig.